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2004

Land der Maare & Vulkane
Ulmener Maar-Dauner Maare-Strohner Lavabombe

Wenn man in geologischen Zeiträumen denkt, dann haben wir unseren Urlaub in einem risikoreichem Gebiet, der Vulkaneifel, verbracht. Die letzten großen Vulkanausbrüche sind gerade mal 10.000 Jahre her! Zeugnisse von den Urgwalten gibt es noch überall zu sehen. Und wenn man vor den Lavabombe in Strohn steht, dann bekommen diese Gewalten Gestalt.

Aber was solls? Ohne ein gewisses Risiko gehts im Leben halt nicht und wir haben einen schönen Urlaub mit, man kanns garnicht glauben, wenn man das Wetter in diesem Jahr betrachtet, richtigem warmen und schönen Sommerwetter verlebt. Max hat jede Gelegenheit zum Bade genutzt, ganz egal ob Fluss, Bach oder Brunnen gerade zur Verfügung stand. Immer rein, das war sein Motto.

Als Standort hatten wir, in totaler Unkenntnis der Eifel, Ulmen gewählt. Das war wieder mal eine gute Wahl. Denn wir lagen recht Zentral in der Vulkaneifel und etwa in der Mitte zwischen Koblenz und Trier. Bis zur Mosel waren es nur ca. 22 Km. Die sind wir gelaufen, aber nur einmal.

Unsere Ferienwohnung hatten wir, ohne die Lage einschätzen zu können, im Internet gefunden und gebucht. Schon die gut gemachte Homepage versprach viel und die Wirklichkeit war noch viel besser!
Direkt am Ulmener Maar gelegen, haben uns die netten Vermieter mit einer tollen Wohnung überrascht. Sogar ein Kasten Mineralwasser stand schon in der Küche bereit.

Ferienwohnung Schaaf in Ulmen (direkt am Ulmener Maar)


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Im Maar kann gebadet werden.

Badesachen nicht vergessen!

Ulmener Maar-Dauner Maare-Strohner Lavabombe

Ungefähr 1,5 km südlich von Daun liegt das mit einem Durchmesser von ca. 325 m und einer Wasserfläche von ca. 7,2 ha kleinste Dauner Maar, das sogenannte Gemündener Maar. Das bis zu 38 m tiefe Gewässer wird im Sommer auch als Freibad der Kreisstadt Daun genutzt.
Das Weinfelder oder auch Totenmaar, um das sich viele Legenden ranken, liegt ca. 2,5 km südöstlich von Daun. Es besitzt mit 525 m Durchmesser eine Wasserfläche von 16,8 ha und ist mit 51m das tiefste der 3 Dauner Maare. Einen schönen Ausblick auf die Maare kann man auf dem Dronketurm finden.
Von der über seinen Maarwall verlaufenden Straße aus kann man bereits das dritte Dauner Maar überblicken, das Schalkenmehrener Maar, benannt nach der am Südufer gelegenen Ortschaft. Es liegt ca. 3 km südöstlich von Daun und ist mit einem Durchmesser von ca. 575 m und einer Wasserfläche von 21,6 ha zwar das größte, mit einer Wassertiefe von nur 21 m gleichzeitig aber auch das niedrigste der 3 Dauner Maare.

Wir hatten wieder bestes Wanderwetter und in der bergigen Landschaft schöne Ausblicke. Infotafeln zur Entstehung der Maare haben uns mit dem notwendigen Wissen versorgt.

Die drei Dauner Maare


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Die drei Dauner Maare sind ca. 20.000 bis 30.000 Jahre alt. Sie verdanken ihre Entstehung gewaltigen Wasserdampf- explosionen, die durch das Zusammentreffen glühend heißen Magmas mit grundwasserführenden Schichten ausgelöst wurden. Dabei wurden große, oft nahezu kreisrunde Explosionstrichter in das anstehende Gestein gesprengt, die sich später mit Grund- und Regenwasser füllten.
Ulmener Maar-Dauner Maare-Strohner Lavabombe

Die fast 120 Tonnen schwere Strohner „Lavabombe” ist eine geologische Besonderheit. Mit ihrem Durchmesser von fast 5 m stellt sie ein eindrucksvolles, einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit in der Eifel dar. Bei einer Sprengung im Steinbruch am Wartgesberg löste sie sich 1969 in 15m Höhe aus der Steinbruchwand.
Strohner Bürger zogen sie im Winter 1980/81auf einer Eisenplatte mit einer Planierraupe über die gefrorene Schneedecke an den heutigen Standort.

Ihre Entstehung war lange umstritten, reichten doch die vulkanischen Kräfte in der Eifel nicht aus, eine derart große Kugel durch die Luft zu schleudern.
Eine Kernbohrung in die Kugel brachte die Lösung: während der Ausbrüche des nördlichen Wartgesberg-Vulkans löste sich ein Stück Kraterwand und rollte in den Schlot zurück. Auf seinem Weg sammelte es glühende Lavafetzen ein, die auf seiner Oberfläche festklebten. Beim nächsten Ausbruch wurde es wieder nach oben transportiert, um dann erneut herab zu rollen. Dieser Vorgang ereignete sich mehrere Male, bis die heutige Größe erreicht war. Dann wurde die Kugel in den Kraterwall eingebaut, erst durch den Abbau kam sie wieder zum Vorschein.

Strohner Lavabombe


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Basaltkugel

Höhe:5 - 6 m
Breite:4 m
Tiefe:3 - 4 m
Gewicht:ca. 120 t

Ulmener Maar-Dauner Maare-Strohner Lavabombe


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Letze Änderung: 06.06.2016