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Apulien - Alberobello
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Stromboli - Isole Eolie
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Assisi
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Toscana - Val d'Orcia
Calabrien - Pentedatilo
Kalabrien 2003
Urlaub im Mezzogiorno
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Skoda Oktavia 1,9 TDi
In diesem Jahr hat uns unser braver Lastesel mal wieder nach Italien geschleppt.
Wir hatten Glück, den losgefahren sind wir erst Freitagabends, nicht wie geplant schon zu Himmelfahrt.
Das hat uns wunderbar leere Autobahnen von Chemnitz bis Pizzo gebracht! Nirgends Wartezeiten an Mautstationen, keine LKW's, wir haben alle 5-6 h Pause gemacht und im Auto etwas geschlafen. Fast auf die Minute genau nach 24 h waren wir dann am Ziel - Capo Vaticano.

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Eidechse
Am nächsten Tag sind wir dann gleich wieder ins Auto gestiegen und erstmal nach Pizzo gefahren - Tartufo essen! Dieser Vorgang hat sich dann in unserem Urlaub noch öfters wiederholt.
Egal wo man sich gerade befindet, immer gibt es neugierige kleine Eidechsen zu beobachten. Flinke kleine Tiere mit graubraun bis smaragdgrün gefärbten Rücken.

Das Wetter war, wie nicht anders zu erwarten, immer Sonnig und sehr warm (bis 36 ºC). Wir haben ob der ungewohnten Hitze gestöhnt und haben uns nach unserer Rückkehr doch sehr gewundert. In Chemnitz hatten wir später sogar Spitzenwerte bis 38 ºC!
Naja, dauernd nur am Strand liegen? Nee, daß war uns zu langweilig. Also haben wir uns jeden zweiten Tag ins Auto gesetzt und haben Orte besucht, wo wir entweder vor fünf Jahren schon mal gewesen sind oder eben Neues entdeckt.
Davon sollen die nächsten Bilder etwas erzählen …

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Aussicht auf Delianuova
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Aussicht von Gerace - Castell
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Straße oberhalb von Stilo
Die Entfernungen (Luftlinie) von Küste zu Küste schienen nicht weit, tatsächlich aber waren sie es schon. Kurven, Serpentinen und enge Straßen setzten der Geschwindigkeit enge Grenzen.
Das hat uns aber nicht abgehalten. Denn erstens machst das Autofahren unter solchen Bedingungen doppelt so viel Spaß und zweitens sind die thyrenische und die ionische Küste so unterschiedlich, das Langeweile nicht aufkommen kann.
Links ist die Aussicht auf Delianuova (thyrenisch) und Rechts der Blick von der Passstraße in Richtung Stilo bzw. von Gerace ins Tal (ionisch) zu sehen. Nicht weit von einander entfernt, aber durch ein Gebirge mit Pässen bis 1400 m getrennt, zeigen beide Seiten unterschiedliche Vegetation und Klima. Die thyrenische Seite ist feuchter und nicht ganz so warm, auf der ionischen Seite muß man eine ganz schönes Stück ins Gebirge fahren, um der Hitze und Trockenheit in einem Wald zu entfliehen.

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Arena
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Arena - Gasse
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Arena - Piazza
An beiden Küsten haben wir schöne kleine Orte auf unseren Touren gesehen.
Viele, wie z.B. Arena, haben keinen Anteil am Tourismusgeschäft, sind aber gepflegte, wohnliche Orte mit netten Menschen. Manchmal hat man den Eindruck, man ist seit Jahren der erste Ausländer, der sich hierher verirrt.
Naja, ganz so falsch ist der Verdacht in diesem Falle ja auch nicht, denn die schöne Aussicht auf Delianuova haben wir nur gefunden, weil wir uns verfahren hatten. Übrigends war ca. 4-5 Km weiter die Straße zu Ende und wir mussten den ganzen Weg zurück.

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Capo Vaticano - Groticelle
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Capo Vaticano - Groticelle bei Nacht
Abends oder manchmal auch tagsüber sind wir dann immer bei Pino in der Gelateria auf dem Capo Vaticano gelandet. Der Postkartenblick, das gute Eis und Pino mit seiner Familie hat uns schon vor fünf jahren begeistert. Damals waren wir im Herbst hier und die Vegetation hatte den Sommer über sehr gelitten. Diesesmal blühte noch vieles, im Frühsommer ist die Sonne noch nicht so alles versengend.Eine Frage bliebt letztes Mal offen: wie sieht das Cap eigendlich von unten aus?
Durch Vermittlung einer Bekannten haben wir uns preisgünstig ein Schlauchboot gemietet und sind zu viert bei spiegelglatter See in dieselbe gestochen. Wir sind etwa eine Stunde die Küste entlang gefahren. Dabei haben wir das Cap ausführlich von allen Seiten betrachten können. Eine saubere, stille Bucht wurde auch gefunden. Die Landung war etwas nass, aber wir wollten sowieso baden. Herrliches Wasser, Fische und anderes Getier konnte beobachtet werden.

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Bootsfahrt - In der Ferne Tropea
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Bootsfahrt - Tonno
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Bootsfahrt - Capo Vaticano
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Bootsfahrt - Groticelle

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Bootsfahrt - Küste bei S. Nicolo
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Bootsfahrt - Küste bei S. Nicolo
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Bootsfahrt - Badebucht

Plötzlich sagte jemand: schaut mal raus, da sind lauter weise Streifen auf dem Wasser!? Niemand wollte noch länger bleiben und wir fuhren zurück. Es war eine nasse Fahrt! Glücklicherweise konnten wir immer gegen die Wellen fahren, so blieb uns das Geschauckel und evtl. Seekrankheit erspart. Aber jede Welle gab uns etwas Wasser mit auf den Weg und wir waren naß bis auf die Haut als wir wieder beim Bootsverleih anlegten. Viel haben wir ja sowieso nicht angehabt.

Bleiben wir also für den Rest des Urlaubs auf dem Land. Reggio Calabria war wieder ein Erlebnis. Das archäologische Museum, der schönste Kilometer Italien und das tägliche Chaos. Eine tolle und lebendige Stadt, außer zur Mittagszeit! Dann hat man ganz Reggio für sich allein, denn jeder vernünftige Mensch, und dazu gehören Touristen nun mal nicht, macht Siesta.

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Reggio di Calabria - Lungo Mare
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Reggio di Calabria - Lungo Mare
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Reggio di Calabria - Lungo Mare
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Reggio Calabria - Castell

Ein imposantes Castell hat natürlich auch Reggio, wie jeder ordentlicher Ort in Italien der etwas auf sich hält.
Praktisch wie die Italiener sind ist jedoch nur noch die beeindruckende Vorderfront übrig. Alles andere befindet sich in verschiedenen Häusern und Kirchen Reggio's verteilt. Eine frühe und sehr intensive Form des Resyclings (geht außerhalb Deutschlands also auch ohne „grünen Punkt” und „Pflichtpfand”!).

Nun ist genug geschwafelt worden! Jetzt folgen noch einige Bilder, hauptsächlich von der ionischen Küste:

Cosenza
Stadt am Busento, in diesem Fluß wurde wer begraben? Richtig Allerich, der König der Westgoten. Sein Grab ist bis heute nicht gefunden worden. Alles nur Sage? Die Gelehrten streiten noch immer.

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Cosenza - Busento
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Cosenza - Gasse
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Cosenza - Altstadt

Tiriolo - steile und enge Gassen
Tiriolo - In der Ruine des Castello

Tiriolo

Stadt auf den Abhängen der Sila piccola. Wenn man nicht das Wetter erwischt, was wir hatten (heiß und dunstig), dann sieht man beide Meere von diesem Ort aus. Eine kleine Stadt mit romantischen Gassen, einem ruinösen Castell natürlich und einer schönen Rose. Wir sind dann weiter hoch in die Sila gefahren, herrliche Wälder, angenehme Temperaturen und im Winter kann man hier auch Skifahren.

Cattolica von Stilo
(älteste byzantische Kirche Italiens, über deren genaues Alter aber noch gestritten wird)

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Stilo - Oberhalb in den Bergen
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Stilo - Cattolica
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Stilo - Altstadt

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Stilo - Cattolica
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Stilo - am Castell

Gerace

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Gerace - Blick ins Tal (am Castello)
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Gerace - Piazza
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Gerace - Gasse mit Stadttor

Küste bei Rocella Ionica

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Wrack bei Rocelle Ionica
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Küste bei Rocelle Ionica
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Wrack

Pentedatillo

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Pentedatillo
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Pentedatillo
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Pentedatillo

Scilla
Dies ist der historische Ort aus der Odysee - Scylla und Charibdys

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Scilla - Castell

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende und so sind die drei Wochen wie im Fluge vergangen. Unsere Rückfahrt bereitete auch keine Verkehrsprobleme, nur um München herum war natürlich Stau. In Italien sind wir Nachts gefahren. Ein PKW (wir) und endlose Schlangen mit LKW's aller Art. Ging aber alles ohne Probleme, wir sind immer links gefahren und die LKW's rechts, so kamen wir uns nicht ins Gehege.

Wieder Zuhause
in unserem Lieblingsbiergarten „Miramar

Miramar
Chemnitz • Schloßberg 16 • täglich geöffnet von 11.30 - 24 Uhr

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Miramar
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Miramar
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Miramar
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Miramar

Wie man auf diesen Bildern sieht, herrschten typisch deutsche kühle Sommertemperaturen. Die große Hitzewelle kam vier Wochen später und bescherte uns auch in Chemnitz Tagestemperaturen bis 38 ºC.
Vor einem Jahr im August 2002 sah die Wettersituation ganz anders aus. Wasser, Wasser …
hier sind noch Bilder von damals.

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Urlaub im Mezzogiorno
Kalabrien 2003


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Letze Änderung: 06.06.2016