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Zittauer Gebirge
Wandern rund um Oybin

Im kleinsten Mittelgebirge Deutschlands wird einem auf engsten Raum viel geboten. Das Zittauer Gebirge ist eine vielfältige Landschaft, die Wanderern, Radfahrern und Bergsteigern fast alles bietet, vom beschaulichen Spaziergang bis zum Klettergipfel mit höchstem Schwierigkeitsgrad ist für jeden das Passende dabei. Sonst muß man kilometerweit und stundenlang fahren, hier kann alles ohne Auto erlaufen werden.

Wer auch mal, wenn es das Wetter erlaubt, in das kühle Nass springen will, der ist im Waldbad Walthersdorf und am Olbersdorfer See an der richtigen Stelle.

Einige Highlights dieser Landschaft möchten wir euch hier vorstellen.


Lückendorf - Nonnenfelsen - Scharfenstein - Töpfer

Große Felsengasse

Eine unserer liebsten Wanderungen führt uns immer durch die große Felsengasse. Auch in diesem Jahr sind wir sie zweimal gegangen.

Unsere Tour führte uns das erste Mal bei mässigem Wetter von Oybin über die Rosensteine, die große Felsgasse und den Scharfenstein zum Töpfer. Beim zweiten Mal in umgekehrter Richtung war das Wetter besser, man siehts auch auf den Bildern. Die Regenwolken stammen von der ersten Tour.



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Große Felsengasse - Nonnenfelsen - Scharfenstein - Töpfer

Lückendorf

Eine ganz andere Landschaft bietet sich dem Wanderer rund um Lückendorf. Trotzdem muß man auf steile Anstiege bzw. Abstiege, je nach dem welche Richtung man gewählt hat, gefasst sein.

Wir hatten richtig gewählt! Vom Forsthaus gings bequem bis zur Fuchskanzel, der Abstieg zur Burgruine Karlsfried hatte es aber in sich. Im Weißbachtal konnten wir uns später davon wieder erholen. Von der Bank am Skilift oberhalb von Lückendorf konnten wir uns garnicht losreissen. Eine herrliche windstille Ecke mit einer Bank in der Sonne und der Blick über den Ort zum Hochwaldgipfel waren einfach zu schön. Auch die vielen Maikäfer haben sich in der bunten Wiese merklich wohlgefühlt.



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Große Felsengasse - Lückendorf - Scharfenstein - Töpfer

Nonnenfelsen

Auch diese Tour, von den Mühlsteinbrüchen zum Nonnenfelsen sind wir zweimal gegangen. Beim ersten Mal haben wir in den Mühlsteinbrüchen begonnen, eine wahrlich interessante und anstrengende Angelegenheit, und sind dann den Orgelweg, vorbei an bizzaren Steingebilden (wie z.B. der Orgel und dem Löwen), über den Paffenstein zum Nonnenfelsen aufgestiegen. Dann passierte das Unglück, beim Abstieg durch die Zigeunerstube nach Jonsdorf war der Film alle!

Deshalb haben wir die Tour mit viel Freude, in umgekehrter Richtung, noch ein zweites Mal machen müssen.

Unser schweisstreibender Aufstieg auf den Nonnenfelsen wurde auch beim zweiten Mal von den netten Wirtsleuten der Baude und der herrlichen Aussicht belohnt!



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Große Felsengasse - Lückendorf - Nonnenfelsen - Töpfer

Scharfenstein

Von Oybin aus schon gut zu sehen, ist der Scharfenstein ein markanter Felsen und Aussichtspunkt zwischen dem Töpfer und der großen Felsengasse. Auf einer nebenstehenden Schautafel wird dem interessierten Wanderer anhand des Geoprofiles auch die Entstehung dieser Landschaften verständlich nahegebracht.

Als wir das letzte Mal hier waren, beratschlagten wir am Fusse der Treppe, ob wir Hund unten anbinden oder hochtragen sollen. Während dieser Beratung hatte Max den Gipfel schon fast erreicht, wir folgten ihm unverzüglich und durften ihn später hinuntertragen. Das hatte er sich auch vedient, Gitterroste sind für Hundepfoten nicht besonders angenehm.

Dieses Mal hat uns Max das alles erspart. Mit 14 Jahre wird eben auch ein Hund vorsichtiger und nimmt gelegendlich auch mal Rücksicht auf seine, nun auch in die Jahre gekommenen, Herrschaften.



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Große Felsengasse - Lückendorf - Nonnenfelsen - Scharfenstein

Töpfer

Den Töpfer haben wir nun, so glaube ich, auf fast allen möglichen Wegen bestiegen. Wir haben den bequemen Weg über die kleine Felsengasse oder die kleine Eisgasse gewählt, sind über den Liebigweg schnaufend aufgestiegen und an den Garzer Höhlen vorbei auf- und abwärts gewandert.
Nur die Krieche haben wir mit aller Konsequenz als Aufstieg gemieden. Die kannten wir vom Abstieg her und sie macht ihrem Namen wirklich alle Ehre!

Auch hier wird der Wanderer, nach seinem Aufstieg per Pedes oder der Fahrt mit dem „Bimmelbahnbus”, wieder von einem netten Gasthaus empfangen. Vom Felsentor aus erschliesst sich ein wundervoller Rundblick auf das Vorland und das Zittauer Gebirge.

Nach der Rast sollte man unbedingt, wenn nicht vorher schon geschehen, die Böhmische Aussicht besuchen. Auf dem Weg dorthin kommt man auch an dem wohl berühmtesten Felsengebilde vorbei - der brütenden Henne. Der sich dann am Aussochtspunkt bietende Ausblick ins Umland ist berauschend. Wir hatten bei durchwachsenem Wetter den einzigen sonnigen und windstillen Moment an diesem Tage erwischt und standen ca. eine halbe Stunde in einer betörenden Stille bis die nächsten Regenwolken aufzogen. Der Jeschken verschwand zeitweise in den Wolken, auch das Isergebirge wurde von einer schwarzen Wolkenwand belagert.

Dieses vom Isergebirge heranziehende Gewitter hat uns dann auf dem Rückweg am Zigeunerberg, trotz angemessener Wanderkleidung, voll durchnässt. Sturzregen mit Blitz und Donner im verdunkelten Wald sind schon beeindruckend. Als der Regen dann aufhörte, hatten wir auch die Schutzhütte erreicht.
Pech gehabt, aber uns hält so etwas nicht ab. Beim nächsten Mal war besseres Wetter und so haben wir uns dann auf dem Rückweg in der Teufelsmühle auch noch ein Bierchen gegönnt.



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Große Felsengasse - Lückendorf - Nonnenfelsen - Scharfenstein - Töpfer


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Letze Änderung: 06.06.2016